Sehr geehrte Beamtinnen, sehr geehrte Beamten,

ich heiße Bettina Wittmann (27) und bin Österreicherin.

Seit meinen Kindheitstagen habe ich – wie so viele andere – davon geträumt einmal im Ausland zu arbeiten um meine Sprachkenntnisse sowie weitere Fähigkeiten, die zu meiner Ausbildung passen, zu verbessern.

Als ich älter wurde, wollte ich mir auch eine längere Reise ermöglichen, die auch zu meiner Bildung beiträgt.

Also wurde Geld angespart mit dem ich zur Zeit durch Asien reise.

Um mir meinen Lebenstraum zu erfüllen, der nicht nur mir etwas bringt, sondern auch unserem Land, muss ich aber auch zwischendurch arbeiten.

 

Der österreichische Reisepass in den TOP 20 weltweit

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Ich habe viele Reisenden aus den verschiedensten Ländern, mit schwächeren Reisepässen getroffen, die bespielsweise in Australien gearbeitet haben oder gerade am Weg dorthin waren.

Klar, könnte ich mit einem Studenten-Visum dort 20 Stunden arbeiten. Aber was ist, wenn ich nicht studiert habe oder kein Student mehr bin?

Mir war schon vorab bewusst, dass ich dies als Österreicher nicht darf, außer ich möchte mich strafbar machen oder eventuell in andere Schwierigkeiten kommen. Zumindest keine bezahlte Arbeit.

 

Man kann dies nämlich von zwei Seiten betrachten:

Erstens ist es illegal.

Zweitens kann der Schwarzarbeitgeber sich dies auch zu nutze machen. Schlechtere Bedingungen und ein rüdes Verhalten gegenüber dem Arbeiter sind die Folge.

Das muss natürlich nicht passieren, aber warum ein Risiko eingehen, wenn man als junger Mensch sowieso schon den Mut aufbringen „muss“ alleine in die weite Welt zu ziehen. Das würde auch viele Eltern ruhiger schlafen lassen!

 

Working Holiday Visum – nur Neuseeland, Hongkong, Korea & Taipeh?

Bisher war ich ja mit der Information, die ich auf Ihrer Webseite gefunden habe, zufrieden.
Als Österreicher kann ich weltweit nur für 4 Länder ein Working Holiday Visum beantragen? Und das im 21. Jahrhundert? Zum ersten Mal habe ich mir gedacht, dass ich gerne die deutsche Staatsbürgerschaft hätte.

 

Warum ein Auslandsaufenthalt so wichtig für die österreichischen Bürger ist

Ich denke wir wissen auf beiden Seiten wie wichtig es ist für junge Menschen Erfahrung im Ausland zu sammeln – nicht nur für das Taschengeld zwischendurch auf Reisen, sondern auch um Expertise für eine Tätigkeit zu erlangen so wie die Verbesserung einer weiteren Sprache zu ermöglichen.

Und diese finden sich nicht immer im europäischen Raum.

 

Im Jahr 2016 sollten Jugendliche, junge Erwachsene, genauso wie ältere Mitbürger die Möglichkeit bekommen einen Schritt nach vorne wagen zu können ohne sich vor bürokratischen Hürden vorzufinden.

Denn auch unsere ältere Generation hat oft den Wunsch etwas zu verändern, ihr Leben in die Hand zu nehmen und sich selbst etwas zu ermöglichen, dass zu ihren Zeiten noch nicht möglich war: raus in die Welt zu gehen.

 

Ist dies nicht auch etwas wofür Europa steht?

Wir haben die Grenzen aufgehoben und stehen für ein miteinander. Warum begrenzen wir dann trotzdem die Möglichkeiten unserer österreichischen Bürger und Bürgerinnen?

Warum gelten nicht die selben Voraussetzungen für Europäer? Warum habe ich nicht das gleiche Recht wie ein deutscher Staatsbürger? Habe ich etwas verbrochen und könnte etwas anrichten, dass ein anderer Staatsbürger nicht kann?

Warum soll ich im besten Fall einer teuren Agentur Geld dafür bezahlen, damit ich arbeiten darf? Sollte nicht ich für meine Tätigkeit entlohnt werden?

Wie lange soll es noch dauern, bis auch wir Österreicher mehr Möglichkeiten haben?

Wollen wir den jüngeren Mitmenschen und unserem Land nicht eine besser Zukunft gönnen?

Oder wollen wir die Jugend in die Schwarzarbeit treiben und dazu die Gefahr für unsere Bürger im Ausland erhöhen?

Ich habe viele auf Reisen kennengelernt, die unter der Hand bezahlt wurden!

 

Denn all das bringt nicht nur der Person selbst etwas, sondern die erlernten Fähigkeiten können auch zum Wohle des eigenen Landes beitragen.

 

Nicht jeder hat die finanziellen Rücklagen um eine Freiwilligenarbeit zu leisten und ist auf ein (minimales) Gehalt angewiesen. Denn die Familie kann einen oft nicht unterstützen.

Gerade diese österreichsichen Bürger, die es sich sonst nicht leisten könnten, sollten die Möglichkeit bekommen ihre eigene Zukunft zu verbessern und eine Chance bekommen es einmal besser zu haben als ihre Angehörigen.

Und das nicht nur auf einer Farm, sondern in der Tätigkeit, die ihnen auch besser Jobchancen (im eigenen Heimatland) bietet!

Denn das ist es doch auch was sich Eltern für ihre Kinder wünschen, oder?

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Und genau für diese Menschen ist dieser Brief gedacht!

Für junge Frauen und Männer, die ich kenne und meine Freunde sind, genauso wie Personen, die mir noch nie über den Weg gelaufen sind!

Ich möchte erreichen, dass es mehr Menschen ermöglicht und vereinfacht wird mehr aus ihrem Leben zu machen und ihnen keine extra Steine in den Weg gelegt werden!

 

Hochachtungsvoll,
Bettina Wittmann

 

Um dies zu erzielen lieber Leser, bitte ich dich diesen Beitrag zu teilen um so mehr Frauen und Männer erreichen zu können und eine schnellere Verbesserung unseres Systems und der Beziehung zwischen den Ländern zu erreichen! Vielen Dank!

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